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Dienstag, 3. Juni 2008

Ich hab mich so gefreut auf die kurze gemeinsame Zeit. Hatte ein paar beschissene Tage hinter mir. Ich klammerte mich an den einzigen Gedanken daran, dich wieder sehen zu können. Die einzige Hoffnung, aus der ich die Kraft für den Alltag nahm... Und dann stösst du mich dermassen vor den Kopf. Es scheint dir alles egal zu sein. Nichts ist wichtiger als die Kiste, in die sich deine Augen zu bohren scheinen.
Du hast mich verletzt... Und alles was ich momentan noch fühle, ist Schmerz. Es tut einfach nur noch weh.

3.6.08 07:29


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Mittwoch, 7. Mai 2008

Diese Tage zu erleben, daran glaubte meine Wenigkeit kaum noch... Doch sie sind da - ich lebe...

Die Sonne zeigt sich nun des öfteren und das erste mal fühle ich, wie mich die Strahlen des Lichts sanft berühren. Der Kampf der Dunkelheit scheint verblasst zu sein. Der glänzende Feuerball ist kein Feind mehr. Trotzdem begegne ich ihm vorsichtig. Die blasse Haut muss sich erst an das Phänomen gewöhnen. Ich mochte Bleichheit schon immer...

Morgen wird mein Haar aufgebleicht... Weg vom Schwarz. Es fehlt in meiner Seele - und doch weiss ich nicht, ob es sich besser oder schlechter anfühlt. Fühle mich zerrissen. Doch die Aussenwelt akzeptiert mich so mehr, als meine schwarze Wenigkeit. Und nun glaube ich dem verfallen zu sein, was ich ewig trotzde; Schubladensystem der heutigen Welt...
7.5.08 11:44


Dienstag, 29. April 2008

Aus dem warmen Lande zurück in der Schweiz... Die Sonne tat gut. Einfach abzuschalten, die Probleme hinter sich zu lassen. Und kaum war ich zurück, knallte alles wieder auf mich ein... Schreien wollte ich - doch die Wucht der Realität verschluckte meine Stimme... 

29.4.08 16:45


Mittwoch, 9. April 2008

Sollte arbeiten, sitze hier - Gedanken rasen, es hört nicht auf. Höre wie der Regen gegen das Fenster klopft, leise, rhythmisch... Fühle die kalte Luft auf meiner Haut - schliesse die Augen und wünschte, ich wäre in diesem Moment woanders. Woanders - um sein zu können wie ich bin... Keine Nummer in einem unbändigen Schubladensystem der Gesellschaft. 
9.4.08 15:08


Montag, 31. März 2008

Schmerz ist alles was meine Wenigkeit zu fühlen vermag. Trauerndes Elend überall zu sehen. Der Seelenfluch des Seins - der Leben heisst... Er frisst sich selbst auf. 

31.3.08 16:54


Dienstag, 25. März 2008

Du weisst nicht, wie ich mich fühle. Ich selbst verstehe mich ja nicht. Du hast gefragt, ob alles ok sei. Ich habe gelächelt und genatwortet" "Wenn ich dich sehe, gehts mir immer gut." Versteckte Trauerfassade - du hast es geahnt, hast aber nichts gesagt. Warum auch, es war ja alles in Ordnung... Warum sollte ich dich mit Dingen belasten, die nicht deine Schwierigkeiten sind? Das ist nicht meine Natur.

Und doch schlafe ich jede Nacht mit Tränen in den Augen ein. Hoffe, dass du mich einfach in den Arm nimmst und da bist. Ich verlange nicht, dass du mich verstehst. Verlange nicht, dass du mit mir fühlst. Nur, dass du mich nicht wieder loslassen wirst. Ich wünschte mir, du würdest mir sagen, dass alles gut wird. In diesem Moment würde es mir egal sein, ob es eine Lüge ist, oder nicht...

25.3.08 11:36


Freitag, 29. Februar 2008

Nur noch wenige Tage, das Warten scheint mich zu zerreissen. Innerlich hofft meine Wenigkeit, sich mit der festgestellten Diagnose nicht auseinandersetzen zu müssen. "Wir werden zusammen kämpfen, und zusammen das Ding besiegen", hast du gesagt. Ich hab mich in deine Arme gelegt und gehofft, dass du Recht hast. Und doch spürte ich irgendwo - dass mein Körper dran ist, sich selbst aufzugeben... Er wurde schwächlich, kraftlos und erschöpft. Eine zerrüttelte Seele dazu.
Gestern war ein schöner Tag. Wie eine Schlange schien ich meine alte Haut abgewetzt zu haben - um sie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Das Funkeln tat gut... Viele Leute aus meiner Umgebung konnten es kaum fassen. Ein wenig Glück auf dieser Welt, wurde mir in jenem Moment geschenkt.
So begann ich des öfteren auch über Gott nachzustudieren. Obschon ich eigentlich überzeugende Atheistin bin. Die Zeit scheint mich zu verändert - schien mich familiärer und nachdenklicher gestummen zu haben. Die Welt, so wie ich sie sah, existiert nicht mehr. Schmerzhafte Erfahrung musste/durfte ich auch im Beruf machen. Mir wurde klar, dass mein Job nicht sicher war. Dass ich unter Umständen an jedem Tag eine Kündigung auf dem Schreibtisch vorfinden könnte. "Deine letzte Chance", wurde mir gesagt. Das Anforderungsprofil wurde hoch gesetzt.
Zurzeit ist meine Wenigkeit am kränkeln. Tage mit Augenbrennen, Kopf- und Gliederschmerzen waren unumgänglich. Mal schaun, was die Zeit noch alles mit mir vor hat...

29.2.08 13:33


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